Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,

ab dem 01.07.2015 müssen wir leider erneut die Verkaufspreise für den fairen GEPA-Kaffee und weitere GEPA-Produkte erhöhen. Bereits im Mai diesen Jahres hatten wir außerdem die Preise bestimmter anderer Produkte im Dritte Welt Laden anpassen müssen. Im folgenden möchten wir Ihnen die Gründe hierfür erklären:

Wer Ware aus dem Ausland bezieht, muss sich derzeit auf höhere Kosten einstellen: Der Preis des US-Dollars hat sich seit rund einem Jahr um mehr als 20 Prozent erhöht, das heißt, für einen US-Dollar muss man heute rund 22 Eurocent mehr bezahlen. Diese aktuellen Wechselkursschwankungen machen Importe aus dem Ausland, die in Dollar bezahlt werden müssen, erheblich teurer. Die für den Fairen Handel der GEPA und anderer Handelsorganisationen so wichtigen Rohstoffe wie etwa Kaffee, aber auch Tee, Honig, Zucker und Weine, sind von diesen Entwicklungen betroffen.

Hier können Sie anhand eines transparenten Beispiels nachlesen, was die Dollarentwicklung z.B. für die GEPA bedeutet.

Die GEPA verpflichtet sich, sowie die anderen Fairhandelsimporteure, stets die Interessen ihrer Handelspartner im Süden zu berücksichtigen und zu unterstützen. Diese besondere Art zu handeln, zählt zu den Kernaufgaben; ob durch einen abgesicherten Mindestpreis oder durch einen höheren Marktpreis, der weit über dem Mindestpreis liegt, ob durch Zuschläge für Produkt-, Bio- und soziale Qualität oder durch die Möglichkeit für Genossenschaften, den Preis zu fixen, wenn er für sie am günstigsten liegt. So soll im Fairen Hadel sichergestellt werden, dass die Produzenten am Anfang der Lieferkette im Fokus stehen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Außerdem finden Sie hier zum Ausdrucken oder Abspeichern die Kundeninformation zu "Euroschwäche und Fairer Handel" von Robin Roth, dem Geschäftsführer der GEPA.