Lieferanten

Wir arbeiten hauptsächlich mit den folgenden Lieferenaten zusammen:

  • El puente
  • Gepa

Auf der website der Siegelorganisation FAIRTRADE erfährst du alles über den fairen Handel und die Kriterien, die unsere Produkte bzw. unsere Llieferanten erfüllen müssen

EL PUENTE GmbH

Die Handelsorganisation EL PUENTE (Die Brücke) benennt im Untertitel Schwerpunkt und Ziel ihrer Arbeit: "Import und Vertrieb von Gebrauchsgegenständen und Kunstgewerbeartikeln zur Förderung von Kleinbetrieben und Genossenschaften in Entwicklungsländern".

Ein solidarischer Handel ohne Ausbeutung, verbunden mit entwicklungspolitischer Öffentlichkeitsarbeit soll den Weg bereiten für eine gerechtere Wirtschaftsordnung und der vermeintlichen Ohnmacht des Einzelnen greifbare Handlungsmöglichkeiten entgegensetzen.

Kernelemente des Handels

  • Handel ausschließlich mit Projektware
  • Zahlung gerechterer, von den Produzenten kalkulierter Preise
  • Förderung von Gemeinschaftsaufgaben im Gesundheits-, sozialen und politischen Bereich
  • Vorfinanzierung der Produktion
  • Kontinuierliche Zusammenarbeit und langfristige Verträge
  • Unterstützung einer nachhaltigen Projekt- und Produktentwicklung
  • Umfassende Informations- und Bildungsarbeit für Weltläden und Aktionsgruppen
  • Kostendeckendes, nicht profit-orientiertes Wirtschaften
  • Transparenz und Überprüfbarkeit der Handelsbeziehungen und Wirtschaftsweisen

Geprüft werden die Handelskontakte der GmbH von einem unabhängigen Projektpartnerausschuß (PPA). Dieser setzt sich aus VertreterInnen des EL PUENTE e.V. und der Weltläden zusammen. Grundlage des PPA sind Projektkriterien, deren zentrales Anliegen es ist, daß der Nutzen der Zusammenarbeit denen zufließt, die gesellschaftlich benachteiligt sind.

www.el-puente.de

 

gepa mbH

Die "Gesellschaft zur Förderung der Partnerschaft mit der Dritten Welt" ist die bekannteste und wirtschaftlich bedeutendste unserer drei alternativen Importorganisationen.

Seit 27 Jahren (Gründungsdatum 14. 5. 1975) steht das Fair Handelhaus gepa für einen sozial- und umweltverträglichen Handel. Heute ist die gepa die größte Fair-Handelsorganisation in Europa mit einem Umsatz von über 33 Millionen Euro.
Der Faire Handel hat nicht nur Bedeutung für die Menschen in Übersee, sondern strahlt auch hier in Politik und Gesellschaft aus. Bundespräsident Johannes Rau hat sich für Fairen Handel ausgesprochen und gepa-Kaffee wird im Schloss Bellevue ausgeschenkt. Jährlich gehen über 18 Millionen Euro für Kaffee, Tee, Honig, Kakao, Schokolade, Vollrohrzucker, Reis, Fruchtaufstriche oder kunsthandwerkliche Artikel an die 150 Genossenschaften und Vermarktungsorganisationen in Lateinamerika, Afrika und Asien.

Auch die Gesellschafter stehen für die sozialen Ziele der gepa: Der Evangelische Entwicklungsdienst der Evangelischen Kirche in Deutschland (EED), das Bischöfliche Hilfswerk Misereor e.V. der Katholischen Kirche, die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend (aej) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Die gepa will die Lebensbedingungen von Handwerkern und Kleinbauern durch faire Preise und Produktberatung verbessern. Der Entwicklungsprozeß vor Ort wird außerdem durch die Unterstützung bei Bio-Umstellung, langfristige Lieferverträge und Vorfinanzierung, d.h. zinsgünstige Kredite, unterstützt. Fairer Handel heißt, dass Handel mit Armutsbekämpfung und dem Aufbau gerechterer Handelsstrukturen verbunden wird.

Mit einem bewussten Einkaufsverhalten tragen Konsumenten dazu bei, dass im Weltmarkt benachteiligte Produzentengruppen durch den Fairen Handel neue Perspektiven erhalten. Kaffee ist nach wie vor das Hauptprodukt im fairen Handel der gepa. Bei extrem tiefen Weltmarktpreisen wie im Herbst 2002 erhalten die Kaffeegenossenschaften für Kaffee über die gepa mehr als doppelt so viel, für Bio-Kaffee sogar fast das Dreifache. Vor 17 Jahren war die Fair Handelsorganisation Pionier bei der Einführung von fair gehandeltem Bio-Kaffee auf dem deutschen Markt. Auch bei Produkten wie Kakao trägt der Faire Handel der gepa dazu bei, die enormen Schwankungen der Weltmarktpreise abzufedern und den Bauern damit mehr Planungssicherheit zu geben.

Vor 15 Jahren wurde zusammen mit der srilankanischen Tee-Handelsfirma Stassen und dem Anbauverband "Naturland" das weltweit erste Biotee-Projekt initiiert. Inzwischen stammen etwa 60 Prozent der gepa-Lebensmittel aus ökologischem Anbau. Alle Bio-Produkte basieren auf der EG-Öko-Verordnung. Neue Wege im Fairen Handel ging die gepa bei Fußbällen aus Pakistan und Küchenutensilien aus Edelstahl, die in Indien produziert werden.

Als aktives Mitglied im internationalen Netzwerk des Fairen Handels hat sich die gepa auf die Einhaltung allgemeiner Fair Handelskriterien wie z. B. faire Preise und Transparenz verpflichtet. Getragen wird der Handel von den an die 800 Weltläden und mehreren tausend entwicklungspolitischen Aktionsgruppen. Wichtige Abnehmer sind außerdem zahlreiche SB-Warenhäuser und Supermärkte sowie Großverbrauchereinrichtungen wie zum Beispiel Firmenkantinen.

www.gepa.de

FAIRTRADE

1992 startete der gemeinnützige Verein TransFair seine Arbeit mit dem Ziel, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und durch den Fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Dabei handelt TransFair nicht selbst mit Waren, sondern vergibt sein Siegel für fair gehandelte Produkte. Fair bedeutet ein direkter Handel mit den Produzentengruppen unter Ausschluss von Zwischenhändlern; die Zahlung über dem Weltmarktniveau festgelegter Mindestpreise, Vorfinanzierung und langfristige Lieferbeziehungen. Fairer Handel ist eine konkrete Form der Entwicklungszusammenarbeit, die effektiv die Produzenten in die Lage versetzt, ihre wirtschaftliche und soziale Stellung zu verbessern.
Anfangs wurde TransFair von der Industrie und dem Handel belächelt, dann bekämpft und heute wird fair gehandelter Kaffee in über 22.000 Geschäften in der Bundesrepublik angeboten. Dem ersten TransFair besiegelten Produkt Kaffee folgten Tee, Kakao, Zucker, Honig, Bananen und zuletzt Orangensaft. Jährlich erzielen Waren mit dem TransFair-Siegel einen Gesamtumsatz von über 50 Millionen Euro. Konsumenten leisten durch den Kauf der fair gehandelten Produkte direkt einen Entwicklungsbeitrag. Zehntausende von Kleinbauern und Plantagenarbeiter profitieren vom Fairen Handel mit dem Siegel.

Ziele von Fairtrade

Der Faire Handel unterstützt Erzeugerinnen und Erzeuger in den Entwicklungsländern, um ihnen eine menschenwürdige Existenz aus eigener Kraft zu ermöglichen. Durch gerechtere Handelsbeziehungen sollen die Lebensbedingungen der Menschen in den Ländern des Südens verbessert, die Binnenwirtschaft gestärkt und langfristig ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abgebaut werden. Zwei Zielgruppen will TransFair erreichen: wirtschaftlich benachteiligte Kleinbauern und ihre Selbsthilfeorganisationen, sowie Pflückerinnen und Tagelöhner auf Plantagen. Die Zahlung festgelegter Mindestpreise und Aufschlägen ermöglicht neben der Deckung von Produktionskosten und der Sicherung des absoluten Existenzminimums auch Investitionen in eine nachhaltige Zukunft.
Mit einer intensiven Bildung- und Öffentlichkeitsarbeit weist TransFair Konsumentinnen und Konsumenten hierzulande auf die Bedeutung des Welthandels für den Süden hin. So wird langfristig die Ausweitung des Fairen Handels gefördert und den Produzentengruppen größer Absatzmärkte für ihre Produkte eröffnet.

Der Erfolg des Fairen Handels

Die Partnerorganisation sind überwiegend Genossenschaften, in denen sich Bauern organisiert haben, um ihre Produkte selbst zu vermarkten. In den regelmäßigen Genossenschaftsversammlungen bestimmen sie demokratisch darüber, wieviel von den Mehreinnahmen aus dem Fairen Handel sie den Mitgliedern - und damit sich selber - ausbezahlen, wieviel für Gemeinschaftsprojekte verwendet und wieviel in den Aufbau der eigenen Vermarktungsstruktur investiert wird, um das zukünftige Einkommen zu verbessern.
Kleinbauerngenossenschaften sind in fast allen Fällen mehr als nur reine Vermarktungsorganisationen. Rund um diesen ökonomischen Aspekt übernehmen sie in vielen Fällen soziale und gesellschaftliche Aufgaben wie dem Bau von Schulen, der Einrichtung von Trinkwasserversorgung, der Unterhaltung von Apotheken oder Gemeinschaftsläden.
Auf den Plantagen entscheidet allein das aus Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretern besetzte Komitee, wie der Mehrwert zur Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Plantagenbelegschaft und ihrer Angehörigen verwendet wird: Plantagenarbeiter und Pflückerfamilien profitieren von einer verbesserten Gesundheitsfürsorge, Wohn- und Häuserprojekten oder dem Beschaffen von offiziellen Ausweispapieren.
Damit ist aber auch klar, dass nicht der einzelne Produzent immer direkt mehr Geld in der Tasche hat, sobald er unter fairen Handelsbedingungen liefert. Kleinbauern oder Plantagenarbeitern auf lange Sicht begünstigt: zunächst wird das Einkommen gesichert und mit der Zeit gesteigert

www.transfair.org