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26
Sep

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden? Der 85-minütige, preisgekrönte Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen: Von der Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was die Menschen dort erwartet. Erstmals hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm 'Wadim' realisierten, die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren. Der Dokumentarfilm DEPORTA-TION CLASS zeichnet aber nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kom-men: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte und ohnmächtig zusehen muss, wie sein Traum zerplatzt. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

Hier gehts zum Trailer

Im Anschluss an die Filmvorführung am Dienstag, den 26. September findet um 20.30 Uhr eine Diskussion zur Situation von Geflüchteten in Erlangen statt.

Zugesagt haben bisher:
Frau Dr. Preuß (Stadt Erlangen), Rainer Frisch (Rechtsanwalt Asylrecht, EFIE), Antje Pastors (Psychologin, Mitarbeiterin in einer Jugendhilfeeinrich­tung für Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge UmF) und die Pflegemutter eines von Abschiebung bedrohten afghanischen Jugendlichen

19.00 Uhr
E-Werk Kino, Fuchsenwiese 1

Veranstalter: be, EFIE, E-Werk und Dritte Welt Laden




25
Sep

Unter anderen wird gezeigt:

„Das Floß“ von 2004, 10 min, Rain is falling“, 2004, 15 min, „Vom Kochen und Weinen“, 2005, 35 min…

20 Uhr
Neustädter Kirche





23
Sep

des Erlanger Netzwerks Nachhaltigkeit

Ressourcen schonen – Kreisläufe schließen – nachhaltig leben:

Wie es geht, zeigen mehr als 25 Initiativen und Gruppen mit ihren nachhal¬tigen Projekten im vollständig recyclierbaren Mitmachhaus aus Stroh und Heu auf dem Erlan-ger Schlossplatz. Die ganze Familie erfährt Wissenswertes für den Alltag, kann mitmachen und sich bei verschiedenen Aktionen (aus-)probieren – Pflanzenmilchbar, Gärtnern in der Stadt, Lastenfahrräder, Kaffee selber rösten, Carsharing und Werkstattwagen inklusive. Auch für Essen und Trinken ist natürlich gesorgt.

Hier gehts zum Faltblatt Nachhaltigkeitstag 2017

10-16 Uhr
Schlossplatz




21
Sep

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland ab-geschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden?

Hier gehts zum Trailer

Im Anschluss an die Filmvorführung am Dienstag, den 26. September findet um 20.30 Uhr eine Diskussion zur Situation von Geflüchteten in Erlangen statt.

20.00 Uhr
E-Werk Kino, Fuchsenwiese 1

Im Rahmen von "Weitsicht ERlangen"




20
Sep
mit AfroTanzPerformance unter Leitung von Sylvia Mograbi

18 Uhr




04
Jul

Nach Persien? - Nach Deutschland? Oder in die Welt, einfach in die Welt?

Lesung mit Nasrin Siege

Angestarrt werden - das stört die elfjährige Shirin am meisten. Mit der Kälte und dem Wind in Hamburg kann sie leben, dagegen hilft ihr warmer neuer Mantel. Doch immer diese Blicke und die Fragen: Wo kommt ihr her? Warum seid ihr hier? Manchmal möchte sie am liebsten unsichtbar sein in dieser Stadt, wo alle Menschen eine hellere Haut haben und blond sind.

Nasrin Sieges Erlebnisse als Migrantenkind in den Sechzigerjahren unterscheiden sich nicht sehr vom Schicksal syrischer Flüchtlingskinder heute. Viele der Vorbehalte und Ängste von damals gegenüber Menschen aus anderen Ländern finden sich heute wieder.

Die Situation von Menschen auf der Flucht, vom Ankommen in Deutschland und von dem mühsamen Weg in die Gesellschaft – diese Fragen wollen wir an diesem Abend zusammen mit Nasrin Siege ansprechen.

Nasrin Siege wurde 1950 in Teheran (Iran) geboren. Als Neunjährige kam sie zusammen mit Eltern und drei Geschwistern in die Bundesrepublik - zu einer Zeit, als es erst wenige ausländische Familien in Deutschland gab. Sie studierte Psychologie in Kiel und arbeitete als Psychotherapeutin. Von 1983 bis 2016 lebte sie mit ihrer Familie - unterbrochen durch kurze Aufenthalte in Deutschland - in Tansania, Sambia, Tansania, Madagaskar und Äthiopien.

Nasrin Siege schrieb zahlreiche Kinder- und Jugendbücher. Sie wird am 4. Juli aus „Shirin – Wo gehöre ich hin?“ lesen. In diesem zum großen Teil autobiografischen Buch geht es um das Ankommen in einem fremden Land und wie erste Kontaktaufnahmen glücken…

Veranstalter: Kulturzentrum E-Werk, Dritte Welt Laden Erlangen,
Eintritt frei, Spenden erbeten

20:00 Uhr
Kulturzentrum E-Werk, Fuchsenwiese 1, Clubbühne

www.nasrin-siege.com

www.hilfefuerafrika.de




02
Jul

Regie und Buch: Fredrik GerttenDarsteller: Alex Rivera, Alfonso Allende, Arvid Jurjaks, Bart Simpson, Bernt Hermele, Charlotte Lundgren, Dan Koeppel, David Magdael, Dawn Hudson, Jesper OsmundKamera: Joseph Aguirre, Kiki Allgeier, Stefan Berg, Joakim Demmer u.a.2011, 90 min
Im Rahmen der schwedischen Filmwoche, OmU

Big Boys Gone Bananas!* ist Fredrik Gerttens Film über die heftigen Gegenmaßnahmen, die der Großkonzern Dole in Folge des Vorgängerfilms Bananas!* ergriffen hat. Der Film handelt von nicaraguanischen Arbeitern, die behaupteten, von den Pestiziden, die Dole auf seinen Plantagen verwendete, unfruchtbar geworden zu sein.
Jetzt ist Gertten zurück mit einem Film, der die Geschehnisse nach der Fertigstellung von Bananas!* dokumentiert, als Dole zum Gegenschlag gegen die Filmgesellschaft anhob – sowohl in einem Medienzirkus als auch auf rechtlicher Ebene.

Big Boys Gone Bananas!* är Fredrik Gerttens film om hur Dole slog tillbaka hårt mot hans förra film Bananas!*. Den filmen berättade om hur Nicaraguanska arbetare hävdade att de blivit sterila av Doles användning av bekämpningsmedel. Nu är Gertten tillbaka med en film som berättar om vad som hände efter filmen var klar och Dole slog tillbaka mot filmbolaget i en mediecirkus och i rätten.

Veranstalter:
Weitsicht ERlangen und
Professur für Komparatistik / Skandinavistik der FAU Erlangen-Nürnberg
Mit freundlicher Unterstützung der Schwedischen Botschaft Berlin, des Schwedischen Institutes Stockholm und der Dr. Alfred Vinzl-Stiftung.

Eintritt frei!

20.00 Uhr
Kino, Kulturzentrum E-Werk, Fuchsenwiese 1

Big Boys gone Bananas

Im Rahmen der schwedischen Filmwoche, OmU

Wir freuen uns sehr darüber, dass Herr Fredrik Gertten, Regie und Buch Big Boys gone Bananas, am Sonntag 02.07. um 19.00 Uhr per Skype eine Einführung zum Film geben wird.




15
Jun

(The Salt Of The Earth) F 2014, 109 Min.,

Regie: Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado, mit: Sebastião Salgado

In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte – von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: „Genesis“. Fast die Hälfte unseres Planeten ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten unserer Erde, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart uns eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten.

20.00 Uhr
Kino im Kulturzentrum E-Werk, Fuchsenwiese 1




09
Mai

Globalisierung ist längst ein Teil des Alltags geworden. Wir folgen den Spuren ganz alltäglicher Verbrauchsgüter, die auf ihrem Weg in das Geschäft um die Ecke oft die ganze Welt bereisen. Und wir wollen zeigen, welche Alternativen wir Konsument/innen haben, wie wir durch unser Verhalten Einfluss auf weltweit agierende Unternehmen ausüben können.

Dauer: ca. 1,5 Stunden

18.00 Uhr
Treffpunkt: Dritte Welt Laden, Neustädter Kirchplatz 7

(bitte anmelden: info@dritte-welt-laden-erlangen.de)




07
Mai

Dokumentarfilm über die Solidarische Praxis in Thessaloniki
70 Minuten (gr. m. dt. U.), Thessaloniki 2016
Film mit Einführung und Diskussion

Die Solidarische Praxis ist aus mehrfacher Not entstanden: Die Staatsverschuldung Griechen-lands seit der Aufnahme Griechenlands in die Eurozone im Jahr 2001 hat dramatische Ausmaße eingenommen. Mit früheren Regierungen waren verschiedene Rettungspakete vereinbart worden.

Auch die seit Anfang 2015 amtierende linke Regierung unter der SYRIZA-Partei wurde von der „Troika“ aus Europäischer Zentralbank, EU und dem Internationalen Währungsfond gezwungen, auch Staatsausgaben zu reduzieren. Dadurch kam es zu massiven Einsparungen im Sozialsystem und im Gesundheitsbereich.

Innerhalb kurzer Zeit waren 30% der Bevölkerung ohne Krankenversicherung, Armut breitete sich aus. Dazu kam, daß seit 2011 Tausende von Menschen auf der Flucht in Griechenland von der medizinischen Versorgung ausgeschlossen waren. In dieser Situation gründeten sich landesweit solidarische Praxen zur Versorgung der Ausge-schlossenen und zur Solidarität der Betroffenen und der Gesundheitsarbeiter.

So wird der Dokumentarfilm „Einsam oder Gemeinsam“ in der Reihe „Weitsicht Erlangen“ gezeigt, in dem die Geschichte der Solidarischen Praxis Thessaloniki erfahrbar wird, wie aus einem Akt des Widerstands ein Projekt entsteht, das sich mit kollektiver, basisdemokratischer und unentgeltlicher Arbeit entwickelt.

Im Mai diesen Jahres wird der Erlanger Arzt Wolfgang Lederer-Kanawin bei einer Reise nach Thessaloniki im Norden Griechenlands die Solidarische Praxis in Thessaloniki besuchen.

Veranstalter: attac Erlangen, Dritte-Welt-Laden Erlangen, IPPNW Regionalgruppe Erlangen-Nürnberg, verein demokratischer ärztinnen und ärzte (vdää)

18.00 Uhr
Kulturzenmtrum E-Werk, Kino, Fuchsenwiese 1

Im Rahmen von Weitsicht ERlangen – www.weitsicht-erlangen.de






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