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06
Okt

Genau ein Jahr nachdem Daniel Ortega zum 4. Mal zum Staatspräsidenten gewählt wurde, finden in Nicaragua Kommunalwahlen statt. Rudi Kurz vom Nicaragua-Forum Heidelberg informiert in zwei Vorträgen über Bündnisse und Spielräume der nicaraguanischen Wirtschaft und Politik.

18.00 Uhr: Mit Nahrungsmitteln spekuliert man nicht!

Am Geschäft mit Nahrungsmitteln sind viele beteiligt. Weltweit agierende Konzerne, Index- und Investmentfonds, aber auch Banken und große Handelsunternehmen mischen sich zunehmend in den Handel mit Nahrungs- und Genussmitteln ein. Dies hat auch Auswirkungen auf nicaraguanische Produzenten.

Am Beispiel des Kaffeehandels berichtet Rudi Kurz über die Ursachen der wachsenden Unsicherheiten auf den Agrarmärkten und stellt konkrete Ansätze für eine bessere ökologische und soziale Entwicklung vor.

(siehe auch Wanderausstellung „Schluss mit Hunger!“)

20.00 Uhr: Nicaragua vor den Kommunalwahlen – Gestaltungsspielräume einer Süd-Regierung

Nicaragua, seit Langem das zweit-ärmste Land Lateinamerikas, konnte in den letzten Jahren eine sehr positive wirtschaftliche Entwicklung erreichen. Nicht nur das Durchschnittseinkommen, sondern auch die Lebensbedingungen von armen Schichten der Bevölkerung verbesserten sich deutlich. Andererseits wird in der Presse häufig über eine autokratische Herrschaft des Präsidenten Ortega berichtet, selbst Solidaritätsorganisationen äußern sich immer wieder kritisch über die sandinistische Regierung.

Nach einem Überblick über die letzten 10 Jahre der Regierung Ortega gibt Rudi Kurz einen Ausblick auf die am 5.11.2017 anstehenden Kommunalwahlen.

18-22 Uhr
vhs Erlangen, Friedrichstraße, Großer Saal

in Kooperation mit der vhs und dem Bürgereister- und Presseamt der Stadt Erlangen /Internationale Beziehungen




01
Okt
Dokumentarfilm von Valentin Thurn, 2015, 107 min.

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen.

Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an?

18 Uhr
E-Werk Kino, Fuchsenwiese 1
In der Reihe „Weitsicht Erlangen“




01
Okt

zum Thema der Ausstellung

10 Uhr
Neustädter Kirche




28
Sep

Spielfilm 1990, 95 min.

Im Sudan bricht eine Gruppe verzweifelter Menschen auf, um dem Hungertod zu entflie-hen, nachdem aufgrund des Klimawandels große Teile Afrikas unbewohnbar geworden sind. Ihr Ziel: das gelobte Land Europa. Auf dem Marsch in Richtung Spanien schwillt das Heer der Hoffnungslosen auf Millionen von Menschen an. In Europa macht sich Panik breit…

Ein 25 Jahre alter Film mit beklemmender Aktualität…

„Wir glauben, wenn ihr uns vor euch seht, werdet ihr uns nicht sterben lassen. Deswegen kommen wir nach Europa. Wenn ihr uns nicht helft, dann können wir nichts mehr tun, wir werden sterben, und ihr werdet zusehen, wie wir sterben, und möge Gott uns allen gnädig sein.“

20 Uhr
Neustädter Kirche




26
Sep

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland abgeschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden? Der 85-minütige, preisgekrönte Dokumentarfilm DEPORTATION CLASS zeichnet ein umfassendes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen: Von der Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was die Menschen dort erwartet. Erstmals hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm 'Wadim' realisierten, die Möglichkeit, eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren. Der Dokumentarfilm DEPORTA-TION CLASS zeichnet aber nicht nur ein präzises, nüchternes Bild dieser nächtlichen Abschiebungen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Fernsehnachrichten nicht zu Wort kom-men: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte und ohnmächtig zusehen muss, wie sein Traum zerplatzt. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache flüchten musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

Hier gehts zum Trailer

Im Anschluss an die Filmvorführung am Dienstag, den 26. September findet um 20.30 Uhr eine Diskussion zur Situation von Geflüchteten in Erlangen statt.

Zugesagt haben bisher:
Frau Dr. Preuß (Stadt Erlangen), Rainer Frisch (Rechtsanwalt Asylrecht, EFIE), Antje Pastors (Psychologin, Mitarbeiterin in einer Jugendhilfeeinrich­tung für Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge UmF) und die Pflegemutter eines von Abschiebung bedrohten afghanischen Jugendlichen

19.00 Uhr
E-Werk Kino, Fuchsenwiese 1

Veranstalter: be, EFIE, E-Werk und Dritte Welt Laden




25
Sep

Unter anderen wird gezeigt:

„Das Floß“ von 2004, 10 min, Rain is falling“, 2004, 15 min, „Vom Kochen und Weinen“, 2005, 35 min…

20 Uhr
Neustädter Kirche





23
Sep

des Erlanger Netzwerks Nachhaltigkeit

Ressourcen schonen – Kreisläufe schließen – nachhaltig leben:

Wie es geht, zeigen mehr als 25 Initiativen und Gruppen mit ihren nachhal¬tigen Projekten im vollständig recyclierbaren Mitmachhaus aus Stroh und Heu auf dem Erlan-ger Schlossplatz. Die ganze Familie erfährt Wissenswertes für den Alltag, kann mitmachen und sich bei verschiedenen Aktionen (aus-)probieren – Pflanzenmilchbar, Gärtnern in der Stadt, Lastenfahrräder, Kaffee selber rösten, Carsharing und Werkstattwagen inklusive. Auch für Essen und Trinken ist natürlich gesorgt.

Hier gehts zum Faltblatt Nachhaltigkeitstag 2017

10-16 Uhr
Schlossplatz




21
Sep

Sie kommen in der Nacht, sie reißen Familien aus dem Schlaf und setzen sie in ein Flugzeug: Sogenannte Zuführkommandos von Polizei und Ausländerbehörden haben im vergangenen Jahr 25.000 Asylbewerber aus Deutschland ab-geschoben. Und jetzt im Wahlkampf fordert die Bundeskanzlerin bereits eine "nationale Kraftanstrengung", um noch härter durchzugreifen. Doch was bedeutet eine Abschiebung eigentlich? Und was macht sie mit den Männern, Frauen und Kindern, die abgeschoben werden?

Hier gehts zum Trailer

Im Anschluss an die Filmvorführung am Dienstag, den 26. September findet um 20.30 Uhr eine Diskussion zur Situation von Geflüchteten in Erlangen statt.

20.00 Uhr
E-Werk Kino, Fuchsenwiese 1

Im Rahmen von "Weitsicht ERlangen"




20
Sep
mit AfroTanzPerformance unter Leitung von Sylvia Mograbi

18 Uhr




04
Jul

Nach Persien? - Nach Deutschland? Oder in die Welt, einfach in die Welt?

Lesung mit Nasrin Siege

Angestarrt werden - das stört die elfjährige Shirin am meisten. Mit der Kälte und dem Wind in Hamburg kann sie leben, dagegen hilft ihr warmer neuer Mantel. Doch immer diese Blicke und die Fragen: Wo kommt ihr her? Warum seid ihr hier? Manchmal möchte sie am liebsten unsichtbar sein in dieser Stadt, wo alle Menschen eine hellere Haut haben und blond sind.

Nasrin Sieges Erlebnisse als Migrantenkind in den Sechzigerjahren unterscheiden sich nicht sehr vom Schicksal syrischer Flüchtlingskinder heute. Viele der Vorbehalte und Ängste von damals gegenüber Menschen aus anderen Ländern finden sich heute wieder.

Die Situation von Menschen auf der Flucht, vom Ankommen in Deutschland und von dem mühsamen Weg in die Gesellschaft – diese Fragen wollen wir an diesem Abend zusammen mit Nasrin Siege ansprechen.

Nasrin Siege wurde 1950 in Teheran (Iran) geboren. Als Neunjährige kam sie zusammen mit Eltern und drei Geschwistern in die Bundesrepublik - zu einer Zeit, als es erst wenige ausländische Familien in Deutschland gab. Sie studierte Psychologie in Kiel und arbeitete als Psychotherapeutin. Von 1983 bis 2016 lebte sie mit ihrer Familie - unterbrochen durch kurze Aufenthalte in Deutschland - in Tansania, Sambia, Tansania, Madagaskar und Äthiopien.

Nasrin Siege schrieb zahlreiche Kinder- und Jugendbücher. Sie wird am 4. Juli aus „Shirin – Wo gehöre ich hin?“ lesen. In diesem zum großen Teil autobiografischen Buch geht es um das Ankommen in einem fremden Land und wie erste Kontaktaufnahmen glücken…

Veranstalter: Kulturzentrum E-Werk, Dritte Welt Laden Erlangen,
Eintritt frei, Spenden erbeten

20:00 Uhr
Kulturzentrum E-Werk, Fuchsenwiese 1, Clubbühne

www.nasrin-siege.com

www.hilfefuerafrika.de




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