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„Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen.“

Artikel 14, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

MENSCHEN AUF DER FLUCHT - eine MAGNUM-Fotoausstellung

12.-23. März 2018  -  Neustädter Kirche, täglich von 11-16 Uhr
Ausstellungseröffnung: Montag, 12. März, 18 Uhr

Die beeindruckenden Bilder der Foto-Ausstellung erlauben einen Einblick in die individuellen, alltäg­lichen Geschichten von geflüch­teten Menschen: Was heißt es, auf der Flucht zu sein? Was bedeutet es, gesellschaftlicher Umwälzung, Bedrohung und Tod zu begegnen und gezwungen zu sein, das ei­gene Zuhause zu verlassen, um einen sicheren Ort zu suchen?
Große Fluchtbewegungen sind nichts Neues. Die Ausstellung um­reißt die vergangenen 70 Jahre und blickt zurück bis zum Zweiten Welt­krieg – einer Zeit massiver Vertrei­bungen.
Damals wie heute haben Fotogra­finnen und Fotografen vor Ort die Ereignisse dokumentiert. Die vor­liegende Auswahl von Fotografien greift die folgenden Themen auf: Krieg und Chaos, Suche nach Sicherheit, Leben in Unsicherheit, Mauern und Zäune, Leben von Tag zu Tag und geteilte Verantwortung.
Ende 2016 waren weltweit mehr als 65 Millionen Menschen aufgrund von bewaffneten Konflikten und Verfolgung gezwungen, ihr Zu­hause zu verlassen. Mehr als 22 Millionen Menschen aller Ge­schlechter und Altersgruppen sind deshalb aus ihren Heimatländern geflohen.
Die sogenannte Flüchtlingskrise erscheint heute als unlösbares Problem. Dabei offenbart sich vor allem eine Krise der Verantwortung und der Solidarität. Die bestehen­den Herausforderungen könnten gut bewältigt werden, wenn die europäischen Regierungen sich untereinander solidarisch zeigen und sich entschlossen für eine menschenwürdige Aufnahme von Flüchtlingen einsetzen würden.

 

Filmvorführungen im Rahmen der Ausstellung

TÖCHTER DES AUFBRUCHS, D 2013, 80 min.
Sonntag, 4. März, 18 Uhr, Kino Kulturzentrum E-Werk, Fuchsenwiese 1
und
Dienstag, 20. März, 19 Uhr, Dritte Welt Laden, Neustädter Kirchenplatz 7

 

THE LAND BETWEEN, 2014, 78 min, OmU
Donnerstag, 15. März, 20 Uhr Kino Kulturzentrum E-Werk, Fuchsenwiese 1
und
Montag, 19. März, 20 Uhr, Dritte Welt Laden, Neustädter Kirchenplatz 7

 

THE LAND BETWEEN

THE LAND BETWEEN gibt einen hautnahen Einblick in das Leben der subsaharischen Migranten, welche im Norden Marokkos ver­steckt in den Bergen leben. Die meisten mit dem Ziel, den hoch militarisierten Grenzzaun von Melilla zu überklettern, einer spani­schen Enklave im Norden des afrikanischen Kontinents.
Mit einem einzigartigen und einma­ligen Zugang dokumentiert der Film den Alltag dieser Reisenden, gefangen in einem Niemandsland, sowie die extreme Gewalt und die Misshandlungen durch marokka­nische und spanische Grenz­wächter. Er geht dabei auch der Frage nach, weshalb Menschen bereit sind, ihr Land, ihre Familien und Freunde zurückzulassen, alles zu riskieren, auch den Tod, um ein neues und besseres Leben zu suchen.

TÖCHTER DES AUFBRUCHS
Zu Wort kommen im Film 15 Frauen - die klassischen „Gastar­beiterinnen“ der 60er Jahre, die Gruppe der politischen Flüchtlinge z. B. aus dem Irak oder dem Liba­non und die jungen Frauen, die aus den großmütterlichen und mütter­lichen Wurzeln ihre kreative Kraft schöpfen.
Die Einzel-Schicksale der Frauen laufen zusammen zu einer großen Geschichte über Aufbruch, Ankunft und Leben in einer zunächst frem­den Kultur, die ihrerseits nicht weiß, wie sie mit den „Fremden" umge­hen soll. Gemeinsame Interviews mit Großmüttern und Enkelinnen verdeutlichen die Integrations- und Identifikationskonflikte der 2. und 3. Generation.

In Kooperation mit amnesty international, Gruppe Erlangen

und im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Hier finden Sie das gesamte Programm der Wochen gegen Rassismus